Neuigkeiten über die Natoflotte SNMCMG 1

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Flottenheizer
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Neuigkeiten über die Natoflotte SNMCMG 1

Beitrag von Flottenheizer » Do Jul 25, 2019 8:49 am

Moin Leute,

hier mal einige ältere Beiträge zum Natoverband zur Übersicht :

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Dezember 2018
Minenjagdboot "Homburg" kehrt nach vier Monaten heim

Am Freitag, den 7. Dezember 2018 um 9 Uhr, wird das Minenjagdboot "Homburg" wieder im Heimathafen Kiel einlaufen. Die 45-köpfige Besatzung aus dem 3. Minensuchgeschwader beteiligte sich in den vergangenen vier Monaten am Ständigen NATO-Minenabwehrverband SNMCMG 1 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 1) in Nord- und Ostsee und fuhr gemeinsam mit Schiffen aus sieben NATO-Nationen unter belgischer Führung.

Das Boot unter dem Kommando von Kapitänleutnant Martin Klaus (34) hatte am 4. September den Heimathafen Kiel verlassen und sich zwei Tage später dem NATO-Verband in Rotterdam angeschlossen. Mit Hafenaufenthalten in Lettland, Litauen, Polen, Dänemark, Schweden, Norwegen, Belgien und den Niederlanden legte die "Homburg" über 7.000 Seemeilen zurück.

Während der Übungen "Sandy Coasts" in der Nordsee vor der belgischen Küste und dem NATO-Großmanöver "Trident Juncture" in norwegischen Fjord- und Schärengewässern hat die Besatzung nicht nur in zahlreichen taktischen Übungen bestanden, sondern mit dem NATO-Verband auch fünf reale Minen beseitigen können und damit einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Seewege geleistet.

Kommandant Klaus zieht ein positives Fazit: "Die Besatzung hat sich toll weiterentwickelt. Sie hat sich mit guten Leistungen im internationalen Umfeld bewährt und dazugelernt. Ob mit unserer Minenjagddrohne oder den Minentauchern - wir haben gezeigt: Wir schützen etwas, was man nicht sieht - die Freiheit von Seewegen. Ich bin stolz, mit einer solchen Mannschaft vor Weihnachten nach Hause zurückkehren zu können und freue mich darauf, schon im Februar für vier Wochen in den Verband zurückzukehren, wenn wir zur Altlastenbeseitigung in französische Gewässer fahren."



Quelle : PIZ Marine






Januar 2019
Kieler Minenjagdboot "Dillingen" für fünf Monate zum NATO-Einsatz
Am Montag, den 21. Januar 2019 um 10 Uhr, wird das Minenjagdboot "Dillingen" den Heimathafen Kiel verlassen. Das Boot aus dem 3. Minensuchgeschwader steht unter dem Kommando von Korvettenkapitän Frank Heider (33) und wird in den kommenden fünf Monaten zum NATO-Minenabwehrverband SNMCMG 1 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 1) gehören. Die Rückkehr der "Dillingen" wird zum Beginn der Kieler Woche am 21. Juni 2019 erwartet.

Quelle : PIZ Marine





Februar 2019
Manöver im Ärmelkanal - Zweites Kieler Minenjagdboot zur NATO
Am Montag, den 11. Februar 2019 um 10 Uhr, wird das Minenjagdboot "Homburg" den Heimathafen Kiel verlassen.

Das Boot aus dem 3. Minensuchgeschwader steht unter dem Kommando von Kapitänleutnant Martin Klaus (34) und wird in den kommenden vier Wochen dem Ständigen NATO-Minenabwehrverband SNMCMG 1 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 1) angehören.
Dabei wird die "Homburg" bei der Suche nach Munitionsaltlasten im Meer unterstützen.
Schon in 2018 konnte die rund 40-köpfige Besatzung ihr Können in der SNMCMG1 beweisen.
Das Minenjagdboot "Homburg" stößt für das Manöver "HOD OPS" in französische Gewässer vor
. "'HOD OPS' bedeutet Historical Ordnance Disposal Operations, also Altlastenbeseitigung," erklärt Geschwaderkommandeur Fregattenkapitän Christian Meister (41). "Was aus Kriegen und Konflikten der Vergangenheit im Wasser geblieben ist, bedroht bis heute die Schifffahrt.

Wir wollen sichere Seewege, gerade vor unserer Haustür.
Das 'NA' in NATO steht für Nord-Atlantik - wenn die Boote also in den kommenden Wochen am westlichen Ausgang des Ärmelkanals operieren, zeigt das die Bedeutung, die wir der Landes- und Bündnisverteidigung beimessen.
Mit den Kameraden der beiden deutschen Minenjäger weiß ich Profis am Werk, auf die ich mich genauso verlassen kann wie der dänische Kommandeur. Ich bin stolz, dass wir ihm aus Kiel ein weiteres Boot schicken können."

Mit der "Dillingen" und der "Homburg" befinden sich zwei Minenjagdboote der Deutschen Marine in dem NATO-Minenabwehrverband, der derzeit von einem dänischen Stabsoffizier geführt wird. Die Kieler Kameraden des Minenjagdbootes "Dillingen" hatten am 21. Januar den Heimathafen verlassen und werden im Juni zurückerwartet.

Quelle : PIZ Marine





Juli 2019
Minenjagd unter NATO-Flagge: "Weilheim" verlässt Heimathafen Kiel

Am Montag, den 29. Juli 2019 um 10 Uhr, wird das Minenjagdboot "Weilheim" den Heimathafen Kiel verlassen.
Das Boot aus dem 3. Minensuchgeschwader untersteht in den nächsten viereinhalb Monaten dem NATO-Minenabwehrverband SNMCMG 1 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 1), der von einem dänischen Stabsoffizier geführt wird.

Unter dem Kommando von Korvettenkapitän Sebastian Sauer (33) macht sich die 43-köpfige Besatzung nach einer zweiwöchigen Seephase zunächst auf den Weg ins Einsatzausbildungszentrum Schadensabwehr der Marine in Neustadt i.H.

Dort wird die "Weilheim" gemeinsam mit dem NATO-Verband die Schadensabwehr an Bord trainieren.
"Die wichtigste Aufgabe wird es sein, uns schnell in den internationalen Verband einzureihen, um die Handlungsfähigkeit dieses Ständigen Minenabwehrverbands der Allianz als Teil der NATO Response Force (NRF) zu beweisen", betont der Kommandant der "Weilheim". Nur kurze Zeit später wird der Verband an dem großen Ostseemanöver "Northern Coasts" teilnehmen, das jedes Jahr im Herbst stattfindet und in diesem Jahr von der Deutschen Marine geführt wird.

Manöver und Ausbildung sind aber nur eine Aufgabe der NATO-Boote.
Sie sichern die Seewege durch Präsenz und Minenabwehr. So wird die "Weilheim" auch an Historic Ordnance Disposal Operations teilnehmen, zu Deutsch: Altlastenbeseitigung in Nord- und Ostsee.
"Dabei beseitigen wir Seeminen, Torpedos und Bomben aus den Weltkriegen oder dem Kalten Krieg, die bis heute eine Gefahr für die Seeschifffahrt darstellen", erklärt der Kommandant.

"Meine Besatzung ist bestens für das Bevorstehende gerüstet.
Ich bin stolz, das Privileg zu haben, sie im Ständigen Minenabwehrverband der NATO führen zu dürfen.
Die internationale Zusammenarbeit ist für die Marine zwar normal - aber auch immer wieder eine besondere Freude und bekommt auch immer mehr Gewicht", so Korvettenkapitän Sauer weiter.

"Anfang Dezember werden wir dann den Rücktransit in Richtung Kiel antreten." Boot und Besatzung werden Mitte Dezember pünktlich vor dem Weihnachtsfest in Kiel zurückerwartet.


Quelle : :gruss:
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Re: Neuigkeiten über die Natoflotte SNMCMG 1

Beitrag von Flottenheizer » Sa Aug 17, 2019 12:41 pm

NATO-Minenjäger zu Besuch im Marinestützpunkt Warnemünde


Am Samstag, den 17. August 2019 um 10 Uhr, werden die Schiffe und Boote des NATO-Minenabwehrverbandes SNMCMG 1 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 1) den Marinestützpunkt besuchen und am Passagierkai in Warnemünde festmachen.

Zu dem Minenabwehrverband gehören neben dem deutschen Minenjagdboot "Weilheim" auch das lettische Minenjagdboot "Talivaldis" und die dänische Fregatte "Thetis", das Flaggschiff des Minenabwehrverbandes.
Das Boot der Deutschen Marine ist in Kiel beheimatet und untersteht dem Kommando von Korvettenkapitän Sebastian Sauer (33).

Nach einer zweiwöchigen Seephase in der Ostsee nahm die 43-köpfige Besatzung der "Weilheim" zunächst an der Ausbildung im Einsatzausbildungszentrum Schadensabwehr der Marine in Neustadt i. H. teil. Dort hatte das Boot gemeinsam mit dem NATO-Verband die Schadensabwehr an Bord trainiert.

"Durch die Ausbildung in Neustadt konnten wir unsere Fähigkeiten im Rahmen des internationalen Verbandes ausbauen und unsere Systeme aufeinander abstimmen, sodass die Kampfkraft des Verbandes gesteigert werden konnte", so der Kommandant der "Weilheim", Korvettenkapitän Sauer.
Geführt wird der NATO-Verband von dem dänischen Stabsoffizier Commander Senior Grade Peter Krogh (55). Nach dem kurzen Aufenthalt im Marinestützpunkt Warnemünde wird er den Verband auch bei dem großen Ostseemanöver "Northern Coasts" führen.
Manöver und Ausbildung sind aber nur eine Aufgabe der NATO-Schiffe.

Sie sichern die Seewege durch ihre Präsenz und Minenabwehr. So wird der Verband auch an Historic Ordnance Disposal Operations teilnehmen, zu Deutsch: Altlastenbeseitigung in Nord- und Ostsee.

"Zuletzt hatten wir Anfang August in der Aalbaeker Bucht zwei Minen beseitigt.

Nach dem Hafenbesuch in Warnemünde werden wir die Altlastenbeseitigung in deutschen Gewässern wiederaufnehmen und gefährliche Sprengstoffe wie Seeminen, Torpedos oder Bomben aus den Weltkriegen oder dem Kalten Krieg, die bis heute eine Gefahr für die Seeschifffahrt darstellen, beseitigen", so Commander Senior Grade Krogh.

Nach dem Hafenstopp in Warnemünde kommen noch vier weitere Einheiten aus Belgien, Frankreich, England und Norwegen dazu. Pünktlich zum Weihnachtsfest werden alle Einheiten in ihren Heimathäfen zurückerwartet.


Quelle : PIZ Marine
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