90 Meilen bis Cuba

In diesem Bereich kannst du gerne über deine Erfahrung bezüglich der Deutschen Marine schreiben. Ob nun einen Truppenbesuch, ein Einstellungstest oder gelebte Erfahrungen aus dem Dienst.
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Mecke5
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90 Meilen bis Cuba

Beitrag von Mecke5 » Fr Nov 16, 2018 7:58 pm

90 Meilen bis Kuba

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Key West ist eine Insel in der “Florida Street” auf dem Nord Amerikanischen Kontinent und ist der suedlichste Zipfel der Continental USA. Die Insel ist ungefähr 90 Meilen (140Km) von Havana Kuba entfernt. Seit 1832 beheimatet Key West eine Naval Base. Die US Naval Station war zum Zeitpunkt ihres Höhepunktes Heimat für 15,000 sailors und 3400 Zivil Support Personal. Die US Naval Station erstreckte sich ueber zwei Inseln:
  • Die Naval Air Station auf Boca Chica (7 km oestlich von Key West), wo die Navy ihre Piloten ausbildet. Ihr Training Ziel sind die Maquesas Inseln in der Insel Gruppe der “Dry Tortugas”. Das Hauptziel ist die Insel “Patricia” etwa 29 nautische Meilen von Key West entfernt, genau westlich von Key West. Das Bombadier Ziel ist ein Schiff Wrack etwa 306 Feet lang, das nur bei Ebbe sichtbar ist.
    • Die Truman Annex (Key West), neben dem Fort Taylor, war U-boots Stuezpunkt und Training Base fuer Flotten Sonar und Anti Submarine Warfare.
    • Die Trumbo Point Annex (Key West) war 1959 Seaplane Base und Torpedo Schule.
    • Heute ist nur noch die Naval Air Station auf Boca Chica activ.
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Ich wurde dort 1959 fuer ungefaehr 5 Monate, zusammen mit meinem Marine Kameraden Julius Boehmer (Bubi) in Key West an Anti Submarine Torpedos und anti submarine Waffen (Wasserbomben, Hedgehogs) und anti submarine Tactic ausgebildet um spaeter (1960) als Rohrmeister auf Z5, des ehemaligen US Fletcher Destroyers, DD 572 “USS Dyson” eingesetzt zu werden.
Waehrend das tropische Klima in Key West eine enorme Auswahl von Out Door Aktivitaeten bot, wie Fischen, Segeln, Snorkeling etc., hatte man auch eine grosse Konkurenz von den 15,000 sailors wenn es darum ging was man, hauptsaechlich abends und am Wochenede, als eine “to have a good time” bezeichnete.

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Man musste sich also nach anderen Moeglichkeiten umsehen wo “good time” zu finden war.

Da bot sich folgendes an:
  • Mit dem Greyhound Bus nach dem 200 Meilen entfernten Miami zu fahren oder
    • Mit dem Flugzeug nach dem 90 Meilen entfernten Havana zu fliegen.
Waehrend Bubi und ich von beiden Moeglichkeiten Gebrauch machten ist in meiner Erinnerung der Flug nach Havana besonders eingeaezt.

Fuer “Landluppers” muss man den Term “good time” etwas erklaeren. Es geht ein Geruecht herum, dass “getting drunk” und “getting laid” ganz oben auf der Liste der sailors steht. Hinzu kommt, dass es eine fuer Zivilisten unverstaendlche Rivalitaet zwischen den verschiedenen US Military Services (Army, Navy, Marines, Air Force und Coast Guard) gibt. Laut Navy, kann keine der anderen Services mit dem excessive Trinken der Navy Mass halten.

Die Coast Guard verschuetet den Wein, bei der Air Force geht der Alkohol in die Hose, in der Army ist Alkohol ein Hilfsmittel um “Caucasians” beim tanzen zu helfen, und die Marines glauben nicht an Alkohol weil es nicht in der Dienstanweisung definiert ist.
The Navy in Key West goes by the definition of Whiskeypedia: ”wenn du zu viel davon trinkst, dann ist es entweder Tequila oder Tequila.”

Bubi und ich hatten den Flug schon lange geplant und auch gebucht und haben uns nichts dabei gedacht ein Wochenende in Havana zu verbringen. Wir hatten ja unsere deutsche Reispaesse beim buchen vorgelegt. Im nachhinein wurde uns erst spaeter nach unserer Rueckkehr bewusst, dass wir ja ohne Erlaubnis von der Bundesmarine unseren Standort verlassen hatten und in ein Land reisten das von unserem Gastland, der USA, bereits “Persona Non Grata” erklaert wurde. Wir hatten noch einmal Glueck gehabt, im Dezember 1959 wurde der gesamte Flug- und Schiffsverkehr von Key West nach Havana eingestellt.

So an einem Samstag Morgen am 7. November 1959, flogen Bubi und ich von Key West nach Havana (fuer 20 Dollar damals) in einer alten DC3 in der die Piloten, direct von einem “Coffee Break” in der Sloppy Joes Bar kommend, beim taxieren zu der Startbahn noch Margarita Tropfen aus dem Bart wischten.

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Auf dem Havana Airport “Jose Marti” wurden wir schnell von Chico, ein Taxi Fahrer, der sich als Reisefuehrer (Pimp) ausgab kommandiert, der uns zwei “Yanquis” als “pigeons” eingeschaezt hat.

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Er versprach uns das “Havana Special,” eine Tour zu den Rum Brauereien. Da die Tour der Rum Brauereien frei waren, versprach der Tag gut anzufangen. Er stellte uns auch ein Paar von lieblichen “debutantes” vor, von denen wir annahmen, dass sie aus guten buergerlichen Familien stammten. Carmen und Teresa sprachen kein Englisch und wir kein Spanisch so mussten wir uns “mit den Haenden” unterhalten. Wir waren damals jung und unerfahren und sahen das Leben nur als ein nicht endenten Spass an, und glaubten wir waeren “indestructible.” Chico’s Schwaermereien ueber eine “good time” in Havana ueberzeugten uns, und so ging es los in einem 1957 Ford Fairlane Skyliner, with the top down.

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Das groesste und beste Hotel in Havana war das “Nacional”, fuer uns viel zu teuer und so endeten wir im “The Rex” Hotel ab. Nicht ganz ein “One star” Establishment aber billig. Hier wurde kein Gepaeck oder Indentifizeirung verlangt. Das Rex war das bevorzugte Hotel fuer Sailors. Das wurde uns noch stark bewusst als am Sonntag Morgen, mit einem grossen Ruckus, die Cuban shore patrol kam und Sailors zurueck auf ihre Schiffe schickten. In einigen Faellen hies das, dass die teilweise noch betrunkene Sailors die Treppen hinunter geschleift wurden. Ich hoere heute noch wie ihre Koepfe auf den Treppen aufschlugen.

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Die kubanische Revolution endete im Januar 1959 als Fidel Castro, Fulgencio Batista, der in 1952 durch einen militaeriesche Coup die Macht als Diktator in Kuba ergriffen hatte zur Flucht zwang.

Castro Einmarsch in Havana 1959

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Das Castro Regime wurde zunaechst offiziel von US President Eisenhower anerkannt. Aber es dauerte nicht lange und das Verhaeltnis zwischen der USA und Kuba verschlechterte sich staendig . Die USA kritisierte die von Fidel Castro eingefuehrte Land Reform und die Verstaatlichung von amerikanischen Industrien in Kuba. Die USA fuehrte im Gegenzug, Handelseinschraenkungen zwischen der USA und Kuba ein.

Im Fruehjahr 1959 wurden Sailors von dem US Submarine Archerfish, in Key West stationiert, die in Havana Liberty Urlaub verbrachten nach Bar Streitigkeiten mit kubanischen Soldaten kurzfristig verhaftet. Im Juli 1959, nachdem es immer haeufiger zu Zwischenfaellen zwischen US Navy Urlauber von Key West und Kubansichen Militaer in Havana kam, wurde ein Reiseverbot nach Kuba fuer das gesamte amerikanisches Militaer erlassen.

Der Hauptgrund, dass meine Erinnerung an Havana 1959 noch so stark ist, liegt daran, dass es auf der Taxi Fahrt vom Flughafen nach Havana zu einer Auseinandersetzung mit kubanischen Soldaten kam. Ich fotographierte viel und das musste dazu gefuehrt haben, dass Soldaten das Taxi anhielten und mir die Kamera abnehmen wollten. Sie beschuldigten mich ein “Yanqui” Spion zu sein. Die Tatsache, dass ich am Oberarm ein Tattoo des amerkanischen Marine Emblem hatte, half natuerlich auch nicht viel. Nur unsere Reispaesse, mein Schwaebisch (I ben von Schtuttgart ond koi Schpion, ond I lass me nur von am Polizischten eischperra), und die Fuehrsprache unseres Taxi Fahrers, “Chico,” der schon seine “Pigeons” davonfliegen sah, ueberzeugten die Soldaten am Ende doch, dass sie uns weiterfahren liesen.

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In unserem Hotel, the Rex, lernten wir spaeter noch einen freundlichen Herren kennen, Captain Harald Lasse, President der kubanischen Telephon Gesellschaft “Mihansa” der uns auf einer Stadtfuehrung das Havana nach Castro’s Macht Uebernahme zeigte.

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Die naechste Reise nach Kuba verbrachte ich an Board von Z5, ex USS 572 Dyson, ein Fletcher Class Destroyer, auf dem Weg nach Guantanamo fuer Flotten Training in der Guantanamo Naval Base.

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Dort ergaben sich wieder viele Gelegenheiten, meine Forschung ueber die Rivalitaeten zwischen Navy und Marines, in den Bier Kneipen und beim Reiten in den umliegenden Bergen, weiter zu verfolgen.

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Was steckt eigentlich hinter der “animosity” zwischen den US Armed Services?

Ich persoenlich glaube nicht, dass Sailors oder Marines wirklich eine Antipathy gegenueber der Army und Air Force haben. Aber Navy, Marines, Air Force, Army und Coast Guard ulken und frozeln sich halt staendig, hauptsaechlich wenn Alkohol im Spiel ist.

US Armed Forces Recruitment Posters

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US Navy Poster: Air force Pilots bei der Abschluss Pruefung.

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Aber die groesste Rivalitaet besteht zwischen Navy und Marines:

Marines bezeichnen Sailors als Squids, schleimige Kreaturen, die in der Tinten Tiefe des Ozeans zur Hause sind, wenn aber die Sailors darauf hinweisen, dass das Marine Corps ein Teil des Department of the Navy ist, stimmen die Marines zu, mit der Qualiffizierung, dass es sich dabei um das “men's Department” handelt.

Eine wahre Geschichte:

Ein Marine und ein Sailor sitzen in einer Bar und streiten sich ueber welche Service, Navy oder Marines, wichtiger ist.
Marine: ”wir kaempften auf Iowa Jima.”
Sailor: “wir kaempften in der Battle of Midway.”
Marine: ”Stimmt nicht”, die Piloten, die die Japanische Flugzeugtraeger versenkten waren Marines. Henderson Field auf Guadalcanal wurde nach einem Marine Piloten benannt der in der Battle of Midway gefallen ist.
Sailor: Wir leben nach dem Motto von John Paul Jones: “Wir geben nicht auf, wir haben ja noch nicht angefangen zu kaempfen.”
Marine: ”Wir sind in Tun Tavern” geboren”, und die Marines haben “sex” erfunden.”
Sailor: “das stimmt, aber die Navy hat “sex” bei den Frauen eingefuehrt”.

Militaerische Unterschiede in den US-Armed Services: Shit (Scheisse)
  • Ein Army Grunt (Gefreiter) steht im Regen mit einem 35 Pfund schweren Rucksack, ein 15 Pfund schweres Gewehr in der Hand, nach einem 25 Meilen Marsch und sagt: “This is shit”
    • Ein Army Airbone Ranger steht im Regen mit einem 45 Pfund schweren Rucksack, ein 20 Pfund Maschienengewehr ueber der Schulter nachdem er abgesprungen war und 18 Meilen marschiert ist und sagt: hculteschweres Gewehr in der Hand, nach einem 25 Meilen Marsch und sagt: “This is good shit.”
    • Ein Navy Seal liegt im Dreck, mit einem 55 Pfund schweren Rucksack ueber der Schulter nachdem er 10 Meilen zum Strand geschwommen ist, 5 Mielen durch einen Sumpf gekrochen ist und 25 Mielen durch die Nacht und durch Feindes Postionen gelaufen ist, sagt:”This is really great shit.”
    • Ein Marine, bis zum Hals in einem stinkenden Morastvoll mit Moskitios und einem 65 Pfund scheren Rucksachk und ein Gewehrin der rechten Hand und ein Kmapfmesser in der linken Hand nachdem er 30 Meilen durch dichtes Gestreup gekrochen ist und dann noch 5 Milen durch einen Suumpd wo er meherere Alligatoren getoetet hat sagt: “I love this shit.”
    • Ein Airforce NCO (Non Commissioned Officer) sitzt in einem bequemen Seesel in einem air conditioned Buero vor seinem Computer und sagt:” My Email is out, what kind of shit is this.”
Militarische Unterschiede in Communication Breakdown...
Der Gurnd, dass Army, Navy, Air Force, und Marines untereinander streiten liegt daran, dass sie unterschiedliche Sprachen sprechen. Zum Beispiel der Ausdruck:” Secure the building." (Ein Gebaeude sichern)
  • • Die Army umringt das Gebaeude mit Sicherheitsposten.
    • Die Navy schaltet das Licht aus und schliesst die Eingangs Tuer des Gebaeudes ab.
    • Die Airforce macht eine 5 Jahre Anleihe auf das Gebaeude und eine Kaufsoptions aus.
    • Die Marines kill alle im Gebaeude und errrichten einen Kommand Center.
Militarische Unterschiede fuer Time Check (Wieviel Uhr ist es ?)
In manchen US militaerischen Flughaefen ist der Zivil Flughafen auf einer seite des Flugplatzes und die militaerieche Seite auf dem anderen Ende des Flugplatzes und der Control tower ist in der Mitte.

Wenn der Control towervon einem anfleigenden Flugzeug die Frage bekommt:’ Wieviel Uhr ist es?
  • Der tower antowrtet:” Wer fragt?
    • Der Pilot antwortet: “Das ist doch egal wer fragt, wievile Uhr ist es?
    • Der tower antwortet: es kommt ganz daruaf an wer fragt.”
    • Wenn es ein American Airlines flight ist, dann ist es Drei Uhr.
    • Wenn es ein Air Force plane ist, dann ist es 1500 hours.
    • Wenn s ein Navy paln ist,dann ist es 6 bells.
    • Wenn es ein Army plan ist, dann ist es der grosse Zeiger auf der 12 und der kleine Zeigen auf der drei.
    • Wenn es ein marine Plane ist, dann ist es Donnerstag Nachmittag und 60 Minuten bis "Happy Hour".
Aber die besten Beispiele ueber die Rivalitaeten zwischen den verschiedenen Truppen Teilen findet man in dem Eid, den jeder der freiwillg zur Air Force, Army, Navy, oder Marines geht, unterschreiben muss.

US AIR FORCE OATH OF ENLISTMENT
Ich (Name) schwoere , dass ich vier Jahre meines Lebens in der UNITED STATES AIR FORCE verbringen werde, weil das Army Leben zu anstraengig ist, und weil meine Freundin den “Hair Cut” der Marines scheusslich findet und ich Angst vor Wasser habe das tiefer als 2 Fuss ist. Ich schwoere, dass ich den ganzen Tag hinter meinem Schreibtisch sitze und jedliche Form von Leibesuebung ablehne. Ich verspreche, dass ich alle Sailors und Marines mit “Knucklehead’ anrede, weil denen das stinkt. Nach der Grundausbildung werde ich ein “Donut-eating,” im Sessel sitzender, Zivil Kleidung tragender, Compat Soldat sein. Ich glaube fest daran, dass ich Superior zu allen anderen Soldaten bin und werde jeden Tag schon am Nachmittag nach Hause gehen.

So Help Me God! Signature ____________________ Date ____


US ARMY OATH OF ENLISTMENT
Ich, Rambo, schwoere, dass ich 4 Jahre meines zweiklassigen Lebens in der UNITED STATES ARMY verbringen werde, weil ich den ASVAB Eintritt Test in die Air Force nicht bestanden habe, und weil mir die Marines zu brutal sind, und weil die Navy mich nicht nimmt, weil ich nicht schwimmen kann. Ich werde jeden Tag den Kampfanzug tragen und meine Hose in die Stiefel stopfen. Ich verspreche, wenn ich in Urlaub gehe 24 Stunden am Tag meine ARMY Uniform zu tragen. Ich glaube fest daran, dass ich eine “fierce killing machine” bin, weil mein Unteroffizier mir das eingebeutelt hat und weil die einzige “action” die ich sehen werde ein “Court-Martial” wegen sexualen Belaestigung ist. Ich gebe mich damit zufrieden, dass ich den Grad E-8 erreichen werde und auch behalten werde fuer den Rest meiner ARMY Zeit. Nachdem mein Sexuales Basic Training abgeschlossen ist werde ich jeden Monat einen anderen ARMY Lehrgang machen und am Ende weniger wissen als ich angefangen habe. An meinem ersten Heimat Urlaub werde ich meine Freundin aus der 6. Klasse heiraten. Ich werde darauf bestehn, dass meine Frau immer zuhause bleibt, weil die Gefahr besteht, dass sie einen “betterlooking Air Force guy” kennenlernt. Ich were jeden Morgen um10 Uhr zum Dienst erscheinen und puenktlich um 1 Uhr nachmittags zurueck auf meine Stube gehen. Es ist mir klar, dass ich in der ARMY keinen Job lernen werde der mir spaeter im Berufsleben helfen koennte. Aber ich werde alle wissen lassen, dass die ARMY mir $30,000 fuer College geben wird, obwohl ich weis, dass ich das Geld nie in Anspruch nehmen kann, weil ich den Eingangs Test fuer das College nicht bestehen kann.

So Help Me God! _____________________ Signature ______________Date

US NAVY OATH OF ENLISTMENT
Ich, Top Gun, an Stelle von ins Gefaengnis zu gehen wegen Trunkenheit als Busfahrer fuer Schulkinder, schwoere dass ich 4 Jahre meines Lebens bei der US Navy verbringen werde, weil mir der Rekruter gesagt in der Navy siehts Du die Welt hast eine Freundin in jedem Hafen.
Und weil mir ein Leben in der AIR Force zu kommerziel ist, und ein Leben in der ARMY zu dreckig ist. Aber der Hauptgrund ist, weil ich schwimmen kann. Ich verspreche Kleider zu tragen die einmal in den 50er Jahren modern waren. Ich werde meinen Namen in alle meine Unterhosen einnaehen.

Ich werde alles versuchen um eine andere Sprache als “Englisch” zu sprechen, Woerter wie "deck, bulkhead, cover, gee dunk, scuttlebutt, und head," benuetzen wenn ich ueber Fussboden, Wand, Deckel, Suessigkeiten, Schwaetzer, Toilette spreche. Ich bin stolz darauf, dass alle Abkuerzungen, Dienstgrade, und Symbole in der Navy komplett verschieden sind wie bei der ARMY, MARINES und AIR FORCE und absolute keinen Sinn machen. Ich werde jeden Morgen um 7 Uhr “muster,” was immer das auch heist, es sei den der Bootsmann ist mein Freund. Wenn er das ist werde ich um 9:30 zum Dienst erscheinen. Ich werde lernen wie man eine Tasse Kaffee so balanciert, dass selbst wenn ich in einem Kayak waehrend eines Taifuns herum geschupst werde, keinen Tropfen Kaffee verschuette. Ich akzepiere, dass ich zweimal im Jahr befoerdert und auch zweimal im Jahr wieder degradiert werde.

So Help Me Neptune!______________________ Signature ______________________ Date

US MARINE CORPS OATH OF ENLISTMENT
Ich, (benuetze eine Namen den die Polizei nicht kennt) fluche….hhh....laestere….stoehne….ruelpse…kill Kommunisten… fix bayonets… greife an…hau alles zusammen… grabe…brenne… detoniere…ugh….piss on the AIR FORCE…geh ins Bett mit der Frau von einem Sailor…ignoriere die ARMY…und salutiere einkommende Granaten…OORAH.<br/>

So Help Me Chesty PULLER! X________ Thumb Print _____ Teeth Marks___________ Date

Erinnerungen von Rolf, ehemaliger Rohrmeister auf Z5, sentimentaler ex German Fletcher Destroyer , “Z5 - plank owner.”
May God continue to bless all the service men and women and watch over all our brothers and sisters currently on active duty and those planning to join the armed forces. Thanks for letting me bend your ears.
A "plank owner" is an individual who was a member of the crew of a ship when that ship was placed in commission.
Zuletzt geändert von Mecke5 am Mo Nov 19, 2018 3:53 pm, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: 90 Meilen bis Cuba

Beitrag von Küstenkumpel » Fr Nov 16, 2018 9:55 pm

Schöne Bilder Rolf. Danke. :P
G O R C H :D F O C K...... S E M P E R :D F I D E L I S !
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Re: 90 Meilen bis Cuba

Beitrag von Gtmo77 » Sa Nov 17, 2018 10:55 am

Sehr interessanter Bericht, Mecke5

Was mir nicht ganz klar wurde, ist, stammt der Ablauf aus deinem eigenen Erlebten oder hast du ihn als Erzählung eines anderen Schreiber übernommen?

Die ersten Besatzungen der Zerstörer der Fletcher-Klasse mussten nach der Übernahme durch die Bundesmarine in den USA und nach Abschluss zahlreicher Modernisierungs- und Umbauarbeiten die Fleet Training Group Atlantic für mehrere Wochen durchlaufen, bevor die Schiffe ihren Weg nach Deutschland antraten.

Auch die drei DDG`s absolvierten turnusmäßig ein intensives Training bei der FTG in der Guantanamo Bay. Ich habe das 1977 miterleben dürfen. Das war ein ziemlich hartes fünfwöchiges Training, was uns zum Teil wirklich alles abverlangte. Das subtropische Klima mit extrem hohen Temperaturen trugen schon mal dazu bei, dass das Schiff und die Besatzung an die Grenzen des noch erträglichen stießen. Wir verließen den Stützpunkt auf Kuba als jahresbestes Schiff und waren auf unsere Lesitungen auch ziemlich stolz. Man kann sich leicht vorstellen, dass die Arbeitsbedingungen von Tag zu Tag unerträglicher wurden. Aber auch die Technik geriet dann und wann an ihre Grenzen. Wir hatten des Öfteren Probleme mit zu hohen Kühlwassereintrittstemperaturen.

Nun ja, alles überstanden. Der Aufenthalt dort und natürlich das wochenlange Training waren ein prägendes Erlebnis. Die FTG ist heute in Mayport angesiedelt und Guantanamo gelang durch ein anderes Ereignis in das Licht der Öffentlichkeit. Das dort regelmäßig Zerstörerbesatzungen der Bundesmarine trainiert wurden, ist wohl nur Wenigen bekannt.
Zuletzt geändert von Gtmo77 am Sa Nov 17, 2018 1:26 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 90 Meilen bis Cuba

Beitrag von Mecke5 » Sa Nov 17, 2018 12:48 pm

Gtmo77 hat geschrieben:
Sa Nov 17, 2018 10:55 am
Sehr interessanter Bericht, Mecke5

Was mir nicht ganz klar wurde, ist, stammt der Ablauf aus deinem eigenen Erlebten oder hast du ihn als Erzählung eines anderen Schreiber übernommen?

Die ersten Besatzungen der Zerstörer der Fletcher-Klasse mussten nach der Übernahme durch die Bundesmarine in den USA und nach Abschluss zahlreicher Modernisierungs- und Umbauarbeiten die Fleet Training Group Atlantic für mehrere Wochen durchlaufen, bevor die Schiffe ihren Weg nach Deutschland antraten.

Auch die drei DDG`s absolvierten turnusmäßig ein intensives Training bei der FTG in der Guantanamo Bay. Ich habe das 1977 miterleben dürfen. Das war ein ziemlich hartes fünfwöchiges Training, was uns zum Teil wirklich alles abverlangte. Das suptropische Klima mit extrem hohen Temperaturen trugen schon mal dazu bei, dass das Schiff und die Besatzung an die Grenzen des noch erträglichen stießen. Wir verließen den Stützpunkt auf Kuba als jahresbestes Schiff und waren auf unsere Lesitungen auch ziemlich stolz. Man kann sich leicht vorstellen, dass die Arbeitsbedingungen von Tag zu Tag unerträglicher wurden. Aber auch die Technik geriet dann und wann an ihre Grenzen. Wir hatten des Öfteren Probleme mit zu hohen Kühlwassereintrittstemperaturen.

Nun ja, alles überstanden. Der Aufenthalt dort und natürlich das wochenlange Training waren ein prägendes Erlebnis. Die FTG ist heute in Mayport angesiedelt und Guantanamo gelang durch ein anderes Ereignis in das Licht der Öffentlichkeit. Das dort regelmäßig Zerstörerbesatzungen der Bundesmarine trainiert wurden, ist wohl nur Wenigen bekannt.
Gtmo, Thanks for the Kudos. Es ist ein Eigenerlebnis, Als Plank Owner findest du mich auf der Erstbesatzungz liste

1. Division „Zerstörer 5“, Unteroffiziere und Mannschaften (Erstbesatzung)

Btsm Hans Quade
OMaat Karl-Heinz Kirchhoff Maat Wolfgang Bliemel Maat Adolf Springer
Maat Herbert Hohn
Maat Manfred Schopmeier Maat Rolf Schneider
Maat Wilfried Skiba Gefr Ralph Bachmaier Gefr Horst Böttinger Gefr Klaus Dahl
Gefr Dieter Gähl Gefr Dieter Guss
Gefr Kurt Heimbecher Gefr Wolfgang Hellmann Gefr Herbert Hinzmann Gefr Rudolf Horn
Gefr Werner Hunger Gefr Peter Kelb Gefr Rudolf Kobler Gefr Werner Krämer Gefr Peter Lipnitzki Gefr Franz Marweg Gefr Rolf Metten
Gefr Hans-J. Mölhoff Gefr Gerhard Niehoff Gefr Heinz Pajonk Gefr Dieter Pielsticker
Gefr Manfred Koppelberg Gefr Rolf Rütters
Gefr Christian Sawannia Gefr Ulrich Schwabe Gefr Dieter Siemoneit Gefr Adolf Strixner
Gefr Robert Zächelein

Was war dir in diesem Zusammenhang "unklar"? Anbei meine Certificate von der Torpedo Schule in Key West.

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Re: 90 Meilen bis Cuba

Beitrag von Gtmo77 » So Nov 18, 2018 8:45 am

Sehr schöner Bericht und vor allem ein tolles Erlebnis, Mecke5.
Zu meiner Zeit gab es noch vier aktiv im Dienst stehende Zerstörer der Fletcher-Klasse. Die bildeten das 3.Zerstörergeschwader in Kiel. Das waren Z 2, Z3, Z4 und Z5. Zerstörer 1 lag damals im Marinearsenal auf, er wurde später ins Mittelmeer geschleppt und diente als Zielschiff. Er wurde von einem U-Boot der Bundesmarine versenkt. Zerstörer 6 wurde in Lübeck verschrottet. Die anderen vier Fletcher gingen Anfang der 80er im Rahmen der Militärhilfe nach Griechenland, wo sie noch ein paar Jahre in der Marine Griechenlands eingesetzt wurden. Zwei aktiv und zwei als Ersatzteilträger. Zerstörer 3 ging als letztes Schiff nach Griechenland. Er diente hier noch als Erprobungsträger. Die OTO-Melara, ein damals neues Geschütz, wurde auf dem Schiff zu Erprobungszwecken eingerüstet. Das habe ich selbst noch live gesehen. Bis zu seiner Außerdienststellung und Abgabe nach Griechenland wurde er noch dem 1. ZG zugeordnet, da das 3. ZG inzwischen aufgelöst war.

Ansonsten war Guantanamo natürlich eine "Elebniswelt" für sich. Für uns tat sich dort eine völlig neue oder andere Welt auf. Fast schon eine unwirkliche Gegend. Wir wurden eindringlich davor gewarnt, die halbwegs festen Wegen zu verlassen, weil es dort tatsächlich giftiges Getier gab. Im Zentrum des Stützpunktes gab es ein großes Freilichtkino. Dort saßen wir einige Male und konnten damals schon Filme sehen, die erst ein Jahr oder noch späterin den deutschen Kinos auftauchten. Vor jeder Vorstellung, man musste ja erst die Dunkelheit abwarten, kam ein Sprengwagen und nässte die komplette Gegend ein, damit es nicht so staubte. Dann saßen wir dort in unseren Kakiuniformen bei Popcorn und Coke und schauten den Film. An den Straßenrändern standen hier und dort Automaten, aus denen man sich Getränke oder kleine Snacks ziehen konnte. Ich erinnere mich noch an Chuster oder Dr.Pepper. Das waren irgendwelche Softdrinks, die uns nicht besonders geschmeckt haben. Aber auch Navy Beans in Dosen. Das waren Bohnen mit einer scharfen Soße, die man in der Mikrowelle (Stand gleich neben dem Automaten) erhitzen konnte. Völlig verrückt, aber du hast dort tatsächlich bei sengenden Temperaturen heiße Bohnen in einer scharfen Soße gegessen. Würde ich heute nicht mehr durch den Hals bekommen, geschweige es überhaupt versuchen.

Na ja , aber so war`s halt °L°
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Re: 90 Meilen bis Cuba

Beitrag von Mecke5 » So Nov 18, 2018 8:03 pm

Gtmo77 it also dein Benutzername der dich an Guntanamo oder wie die US Navy es abkuerzt "Gitmo" erinnert. Wollte heir noch ein paar Bilder von Gitmo anfuegen aber Schnellanwort bietet keine Gelegenheit Bilder direkt oder durch URL beizufuegen, Schade. Vielleiccht gibt es aber so eine Moeglichkeit ud ich kenne die halt noch nicht als Neuankoemling im Forum.
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Re: 90 Meilen bis Cuba

Beitrag von Robbytobby » So Nov 18, 2018 8:30 pm

... eure Geschichten finde ich einfach klasse ... ich habe die Planken eines "Fletchers" 1978 bei der Kieler Woche betreten ... unvergessene Zeit!
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Re: 90 Meilen bis Cuba

Beitrag von Gtmo77 » Mo Nov 19, 2018 6:54 pm

Mecke5 hat geschrieben:
So Nov 18, 2018 8:03 pm
Gtmo77 it also dein Benutzername der dich an Guntanamo oder wie die US Navy es abkuerzt "Gitmo" erinnert.
Ja, Gtmo war bei uns die Abkürzung für Guantanamo. Die Amerikaner sprachen und schrieben es als Gitmo, wir mehr als Getmo aus.

Ich fand das Training dort als herausfordernd. Die Zeit über fünf Wochen war schon prägend, vielleicht auch deshalb, weil man diesen Drill unter diesen Bedingungen ganz einfach miterlebt hat. Die Maschinenstörübungen hatten es schon ich sich und die anderen Hauptabschnitte wurden ja genauso gefordert. Das Besondere war auch, wir waren das erste deutsche Schiff in Gtmo, wo bereits die Kesselanlage auf Dieselkraftstoff umgerüstet und mit einer Brennerzündanlage samt Brennersicherheitskette ausgerüstet war. Das war für die Amerikaner völlig neu und sie staunten nicht schlecht, dass die Brenner vom Fahrstand aus gezündet wurden. Bereits in Norfolk kamen ein paar US Dienstgrade an Bord, um sich das mal anzuschauen. Im Verlauf der 10 Tage, die wir in Norfolk lagen, wurde die Anlage immer wieder von Offizieren und Chiefs der US Navy besichtigt. Auf den US DDG`s und DLG`s gab es das nicht. War deutsche "Nachrüsttechnik". °L°
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Re: 90 Meilen bis Cuba

Beitrag von Gtmo77 » Mo Nov 19, 2018 7:44 pm

Ich habe hier ein Foto aus Guantanamo rausgekramt. Ist vom Dia abfotografiert und deshalb nicht besonders gut.

Szene zeigt die Truppführer Brandabwehr bei der Manöverkritik auf der Pier. Übungsinhalt war: mit tragbaren Feuerlöschpumpen ein Feuer auf einem US Schiff zu bekämpfen. Von den fünf Rothelmen bin ich der in der Mitte. Zu sehen sind weiterhin zwei US Checker und im Vordergrund unser damaliger STO.
gtmo600.jpg
Zuletzt geändert von Gtmo77 am Di Nov 20, 2018 5:46 am, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 90 Meilen bis Cuba

Beitrag von Gtmo77 » Mo Nov 19, 2018 7:50 pm

,,, und hier noch ein Zeitungsausschnitt.
Rommel_z06.jpg
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