Neuigkeiten vom Nord-Ostseekanal ( NOK )

Hier kommt alles rein, was nichts mit dem Thema Deutsche Marine zu tun hat.
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Re: Neuigkeiten vom Nord-Ostseekanal ( NOK )

Beitrag von Flottenheizer » Do Mai 16, 2019 9:03 pm

Es kommt immer wieder vor, das der Kapitän aber auch die Besatzung betrunken sind.

Kommt ja im Straßenverkehr auch oft vor.

Aber 3 Promille ist schon happig.
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Re: Neuigkeiten vom Nord-Ostseekanal ( NOK )

Beitrag von Admin » Do Mai 16, 2019 9:11 pm

Gewiss passiert das überall, aber bei nem Tanker würde ich mir das überlegen, ob ich mit 3 Promille losfahre. Dazu kann man nur das zitieren:
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Gruß
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Re: Neuigkeiten vom Nord-Ostseekanal ( NOK )

Beitrag von Flottenheizer » Mi Jun 12, 2019 6:15 am

Nord-Ostsee-Kanal​: Schwellschaden in Kudensee

(11.06.19) Am 9.6. gegen zwei Uhr geriet die 28 Meter lange, deutsche Kanalfähre ‘Stettin‘ (MMSI-Nr.: 211445180) an ihrem Liegeplatz an der Fährstelle Kudensee im Nord-Ostsee-Kanal durch die Schwell des passierenden norwegischen Tankers ‘Latana‘, 9960 BRZ (IMO-Nr.: 9186352), der die Wasserstraße auf der Fahrt von Ventspils nach Rotterdam auf Westkurs durchlief, in eine starke Bewegung.
Dadurch kam es zu einem Shaden an dem Anleger. Ein Brückentrageseil riss durch den Wellenschlag ab.

Die Fähre selbst blieb unversehrt, zu Umwelt- und Personenschäden kam es nicht.
Die Ermittlungen zur Unfallursache leiteten Beamte des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel in der Schleuse ein, nachdem der Tanker dort um 2.45 Uhr eingetroffen war.
Um 3.50 Uhr durfte er die Reise fortsetzen und machte am 11.6. um 8.50 Uhr am Cobelfret Terminal im Caland-Port fest.


Quelle:Tim Schwabedissen​
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Re: Neuigkeiten vom Nord-Ostseekanal ( NOK )

Beitrag von Flottenheizer » Di Jul 23, 2019 7:57 am

Nord-Ostsee-Kanal
Technische Probleme Schiffe waren im Kanal gefangen

Eine technische Störung an den Schleusenanlagen in Brunsbüttel hat in der Nacht zum Montag für erhebliche Verkehrsbehinderungen für Schiffe auf dem Nord-Ostsee-Kanal gesorgt. Betroffen war auch das Fernsehtraumschiff.

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Re: Neuigkeiten vom Nord-Ostseekanal ( NOK )

Beitrag von Flottenheizer » Sa Aug 17, 2019 8:01 am

Schleusensanierung: Lange Wartezeiten für die Schifffahrt


Seit einer Woche ist die große Südschleuse gesperrt. Für die Schifffahrt bedeutet die groß angelegte Sanierung lange Wartezeiten – alle Schiffe und Segelboote müssen durch die große Nordschleuse.

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Beitrag von Flottenheizer » Sa Okt 12, 2019 4:13 pm


Von Akacia zerteilte Schleuse wird in Kiel repariert


(10.10.19) Die zwei Hälften des am 19.2.2018 von dem Containerfrachter 'Akacia' schwer beschädigten Schleusentors 1 in Kiel-Holtenau werden mithilfe von 200 Tonnen Stahl wieder zu einem kompletten Tor zusammengefügt.
Bis zum Frühjahr 2021 soll die Werft German Naval Yards das im Februar 2018 zerteilte Tor reparieren.
Der Auftrag sichert dort Arbeit über 18 Monate .
Nach der Begutachtung des Schadens fiel die Entscheidung, für die große Schleuse nicht auf einen Neubau, sondern auf die Reparatur zu setzen.

Nur so gibt es schnellstmöglich wieder zwei funktionierende Reservetore.
Ein Neubau hätte mit Planung und Ausschreibung viel länger gedauert.
Eine erste Kostenkalkulation für die Reparatur inklusive Bergung des Tores belief sich auf mehr als 25 Millionen Euro.

Gutachter kalkulierten allein am Schleusentor einen Schaden von zwölf bis 15 Millionen Euro.
Den Zuschlag bekam German Naval Yards jetzt zum Preis von 12.565.170 Euro.

Die Werft in Gaarden repariert aktuell auch bereits eines der beiden Reservetore der Schleuse in Brunsbüttel und hat bereits viel Erfahrung mit den 115 Jahre alten Bauten sammeln können.
Da die nun veranschlagte Summe auch in die Nähe der Investition für einen Neubau kam, ließ die Schifffahrtsverwaltung verschiedene Szenarien prüfen. Der gesamte Mittelbereich des rund 1.000 Tonnen schweren Tores muss erneuert werden.

Die Gutachter kamen auf einen Ersatzbedarf von rund 200 Tonnen Stahl, die als geschraubte und genietete Konstruktion bearbeitet werden sollen.
200 Meter neue Rohrleitungen und bis zu 14 000 Quadratmeter Korrosionsschutz stehen an.
Zur Ursache der Kollsion hat die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung n Hamburg bislang nur einen Zwischenbericht herausgeben.
Danach ist die Fahrt der 'Akacia' von der Passage der Holtenauer Hochbrücke um 23.48 Uhr und dem Einschlag ins Schleusentor um 23.54 Uhr mit allen Gesprächen auf der Kommandobrücke und im Funk dokumentiert.
Auf der Basis der Fehlermeldungen waren bislang nur Eckdaten bekannt.

So hat möglicherweise ein Defekt in der Steuerung des Verstellpropellers dafür gesorgt, dass der Frachter kurz vor der Schleuse auf eine Geschwindigkeit von 10,7 Knoten beschleunigte.
Die Besatzung konnte die Maschine per Notstopp abstellen und ließ in der Schleuse die Anker fallen.
Deshalb wurde die Geschwindigkeit kurz vor dem Aufprall am Tor noch um zwei Knoten verringert.
Da die MaK-Maschine wegen ihres Alters noch kein elektronisches Logbuch oder einen Fehlerspeicher hat, stützten sich die Arbeiten der Sachverständigen bislang auf die Aufzeichnungen der Geräusche auf der Brücke, die Ruderanlage sowie den Fehlerspeicher innerhalb der Steuerung der Verstell-Propelleranlage sowie die wenigen Daten aus dem Alarmdrucker der Maschinenanlage.


Quelle: Tim Schwabedissen
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Re: Neuigkeiten vom Nord-Ostseekanal ( NOK )

Beitrag von Flottenheizer » Sa Dez 21, 2019 2:36 pm

Startsignal! Ausbau der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals beauftragt!

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Re: Neuigkeiten vom Nord-Ostseekanal ( NOK )

Beitrag von Flottenheizer » Mi Jan 22, 2020 11:01 am

Rodungsarbeiten für den Ausbau der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals beginnen


Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Kiel-Holtenau lässt ab dieser Woche die nördliche Böschung des Nord-Ostsee-Kanals zwischen Großkönigsförde und Schinkel roden.

„Damit schaffen wir die Voraussetzung für den Ausbau des NOK in diesem Abschnitt“, sagt Georg Lindner, zuständiger Projektleiter beim Fachbereich Investitionen des WSA Kiel-Holtenau.
Wegen der ab März einsetzenden Vegetations- und Brutperiode steht für diese Arbeiten nur ein begrenztes Zeitfenster bis Ende Februar zur Verfügung.
Um den Verkehrsfluss auf dem Kanal zu optimieren und größeren Schiffen die Passage zu ermöglichen, wird in den kommenden Jahren das Kanalufer um etwa 40 Meter nach Norden verlegt.
Ausgeführt werden die Maßnahmen von der Arbeitsgemeinschaft Anpassung NOK Oststrecke Königsförde & Groß Nordsee.


Projektleiter Georg Lindner: „Für die Bäume und Büsche, die jetzt gerodet werden, haben wir bereits Ausgleich geschaffen. In einer sehr guten Kooperation mit den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten wurden nahe Hütten Aufforstungen vorgenommen. Zusätzlich nutzen wir Ökokontoflächen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein zur Entwicklung eines naturnahen Laubwaldes. Und die neue Kanalböschung wird wieder umfangreich bepflanzt.“ Eine extra eingerichtete ökologische Bauüberwachung achtet darauf, dass alle Vorgaben eingehalten werden.


Hintergrund:

Der 1895 eröffnete Nord-Ostsee-Kanal wurde erstmals von 1907 bis 1914 den gewachsenen Anforderungen und Abmessungen der Schifffahrt angepasst.
Von 1965 bis 2001 wurde die Weststrecke von Brunsbüttel bis zur Weiche Königsförde auf eine Sohlbreite von 90 Metern erweitert.
Von der Weiche Königsförde bis zu den Levensauer Hochbrücken hat der Kanal noch heute eine Sohlbreite von 44 Metern und damit die Abmessungen von 1914.

In den kommenden Jahren soll diese Oststrecke auf eine Mindestsohlbreite von 70 Metern gebracht werden.
Damit wird das bestehende Nadelöhr beseitigt.
Ziel ist es, den Verkehrsfluss zu verbessern und Verzögerungen zu minimieren.

Außerdem können nach dem Ausbau größere Schiffe den NOK passieren.
Die Auftragssumme für die Erweiterung des ersten, vier Kilometer langen NOK-Teilstücks zwischen Großkönigsförde und Schinkel liegt bei rund 120 Millionen Euro.
Für den Ausbau der gesamten Oststrecke bis Kiel sind im Bundeshaushalt 500 Millionen Euro veranschlagt.



Quelle: hafen-hamburg.de
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Beitrag von Flottenheizer » Mi Jan 22, 2020 11:01 am

Frachter kollidierte mit Schleusentor in Kiel


(13.01.20)

Auf der Fahrt von Pasajes nach Södra Monsteras kollidierte der deutsche Containerfrachter 'Timbus', 4230 BRZ, mit einem Tor der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Kiel-Holtenau.

Die Havarie ereignete sich, als er die Kammer am 12.1. um 18.40 Uhr in Richtung Ostsee verlassen wollte.
Aus bislang ungeklärter Ursache stieß er mit dem Wulstbug gegen das Tor und verursachte Sachschaden.

Das Schiff machte zur Inspektion bei der Kieler Lindenau-Werft fest.

Nach Abschluss der Untersuchungen konnte der Frachter seine Fahrt am 13.1. gegen ein Uhr ostwärts fortsetzen und sollte den schwedischen Hafen gegen 23 Uhr erreichen.


Die Polizei konnte bei ihren Ermittlungen keine technische Ursache an der Maschine finden. Bereits am 27.1.2017 war die 'Timbus' im Kanal havariert.

Beim Einlaufen in die neue Nordschleuse in Brunsbüttel kam es auf der Fahrt von Vlissingen nach Södra Mosteras zu einem Maschinenschaden.

Dieser wurde dann an den Bahnhofsdalben bis zum 27.1. repariert.


Am 26.11. desselben Jahres kam es erneut zu einem Maschinenschaden auf der Fahrt von Varberg nach Vlissingen auf der Nordsee. Eine Verpuffung führe zu einem Feuer, durch das ein Generator ausfiel. Das manövrierunfähgie Schiff warf 20 Meilen vor Terschelling Anker.

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Die 'Timbus' ist 99,91 Meter lang, 17 Meter breit und hat 7,27 Meter Tiefgang bei einer Tragfähigkeit von 6.238 Tonnen. Sie läuft für die Rord Braren Bereederungs GmbH in Kollmar und wurde 1999 bei der Peterswerft Wewelsfleth GmbH & Co. KG erbaut.


Quelle:Tim Schwabedissen
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Beitrag von Flottenheizer » Mi Jan 22, 2020 11:06 am

Fender in Brunsbüttel bei Festmachmanöver zerbrochen

(14.01.20) Am 10.1. um 16.40 Uhr entstand während des Festmachens des dänischen Tankers 'BRO Nakskov', 1205 BRZ (IMO: 9323584), ein großer Schaden an einem Holzfender in der Großen Nordkammer der Schleuse in Brunsbüttel.

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Das Schiff, das von Hamburg nach Kaliningrad unterwegs war, blieb unversehrt.
Beim Festmachmanöver verhakte sich die Vorspring des Schiffs bei der Übergabe an Land unter einem an der Schleusenmauer befestigten Holzfender, sodass dieser beim Durchholen in zwei Teile brach.
An dem Tanker entstand dabei kein Schaden.
Die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft und die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung erhielten Kenntnis von dem Unfall. Das Schiff konnte die Reise nach Kaliningrad ohne Auflagen fortsetzen. Er machte am 12.1. um 17 Uhr in Kaliningrad fest.


Quelle:Tim Schwabedissen
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